Die Fritz Wolf Stiftung
Präambel der Satzung: Fritz Wolf hat in den fünf Jahrzehnten seines Wirkens eine umfangreiche Sammlung von Karikaturen mit politischen, zeitgeschichtlichen und gesellschaftskritischen Inhalten geschaffen. Die Sammlung dokumentiert die bisherige Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Form der Karikatur.
Es war der Wille von Fritz Wolf, die Sammlung der Original-Karikaturen der Öffentlichkeit und der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen und Interessierten die Nutzung der Sammlung zu ermöglichen.
Auf Initiative von Prof. Dr. Harald Husemann errichtete Fritz Wolf deshalb am 1. Juni 2001 mit seiner Sammlung die treuhänderische »Fritz-Wolf-Stiftung« unter Trägerschaft der Stadt Osnabrück in Kooperation mit der Universität Osnabrück und der Neuen Osnabrücker Zeitung. Die Stiftung soll sicherstellen, dass die mit dem Namen Fritz Wolf verbundene Sammlung dauerhaft in Osnabrück wirken kann, allen Interessierten zugänglich ist und durch gezielte Maßnahmen, wie z. B. durch Ausstellungen über bestimmte zeitgeschichtliche Abschnitte und Themenbereiche, das kulturelle Leben von Stadt und Region prägt.
Mittlerweile ist das Depositum beim Niedersächsischen Landesarchiv untergebracht und kann dort eingesehen werden.
Die Bilder links entstanden bei der Unterzeichnung des Stiftungs-Vertrages im Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses. Das obere Foto zeigt Fritz Wolf mit (v.l.) Stiftungs-Initiator Prof. Dr. Harald Husemann und Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip. Auf dem unteren Bild stehen hinter ihm (v.l.) Prof. Dr. Rainer Künzel von der Uni Osnabrück, Stiftungs-Initiator Prof. Dr. Harald Husemann sowie Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip.
Mitglieder des Kuratoriums (2025, unten v.l.): Dr. Thomas Brakmann (Abteilungsleiter des Niedersächsischen Landesarchivs), Dr. Janina Majerczyk (Referentin des Präsidenten der Universität Osnabrück), Dr. Hermann Queckenstedt (Geschäftsführendes Mitglied), Prof. Dr. Stefan Lüddemann (Neue Osnabrücker Zeitung), Patricia Mersinger (Leiterin Fachbereich Kultur Stadt Osnabrück), Marius Kolkmeyer (Kulturmanagement Stadt Osnabrück)




