Liebgewordenes Ritual: Der neue Fritz-Wolf-Kalender für 2027 ist erschienen und wurde wieder an der Büste vorgestellt, die in der Osnabrücker Innenstadt an den Karikaturisten erinnert. Marcus Wolf, Dr. Hermann Queckenstedt und Reinhard Sliwka vom Vorstand der Fritz-Wolf-Gesellschaft (Foto, v.l.) präsentierten den neuen Jahresplaner an der vom Bildhauer Werner Klenk geschaffenen Büste aus Bronze und Marmor, die den Osnabrücker Zeichner seit 2003 auf dem nach ihm benannten Fritz-Wolf-Platz (Rückseite Krahnstraße, Zugang durch die Fritz-Wolf-Passage) ehrt.
Der neue Jahresplaner ist der 24. Fritz-Wolf-Kalender. Er wurde wieder von Marus Wolf gestaltet, der erneut einen vielteiligen Bilderreigen mit ständig neuen Anregungen zum Schmunzeln vorgelegt hat. Der Kalender umfasst 22 abwechslungsreich gestaltete Seiten sowie zusätzlich ein kartoniertes Rückblatt mit farbigem Ganzseitenmotiv (Format 49 × 34 cm). Darauf sind wieder eine Vielzahl von politischen Karikaturen, Auszügen aus der Serie „Bilder aus der Provinz“ und weitere Zeichnungen von Fritz Wolf untergebracht, teils farbig, die passend zu kalendertypische Daten und Themen (Feier- und Gedenktage, Urlaub, Ostern Weihnachten etc.) sowie Jahrestagen von zeitgeschichtlichen Ereignissen, Geburts-/Todestagen von bekannten Persönlichkeiten und andere Anlässen mit „runder Zahl“ ausgewählt wurden.
Beispiele sind etwa 75 Jahre Zebrastreifen in Deutschland (8. Juli), der 30. Jahrestag des peinlichen „Elchtest“-Fehlschlags mit dem ersten A-Klasse-Mercedes (21. Oktober), Kuba-Krise vor 65 Jahren (14. Oktober), Start des Euro vor 25 Jahren (1. Januar) sowie der 30. Todestag von Prinzessin Diana und 65 Jahre Minirock (beide am 31. August). Die bebilderten Anlässe sind jeweils am Fuß der Seiten in einem kleinen Register erläutert – das erleichtert die Einordnung und stellt Bezüge zu eigenen Erinnerungen her. Der Kalender kostet 18,90 Euro und kann im Buchhandel in Osnabrück und Georgsmarienhütte sowie in der OS-Touristinfo (Bierstraße) gekauft werden.

